SPD Kalchreuth

Feuerwehrführerschein: Schmidt und Hiersemann warnen vor Schnellschuss

Verkehr

Anlässlich der öffentlichen Brief-Unterzeichnung von Landrat Eberhard Irlinger und Bürgermeister Joachim Wersal zum Feuerwehrführerschein warnt die Bundestagsabgeordnete Renate Schmidt vor Schnellschüssen:
"Dem Bund ist bewusst, dass mit der Einführung des EU-Führerscheins durch die Europäische Union auch zahlreiche Probleme auf die Feuerwehren sowie auf den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz zukommen."
Von einer Ausnahmereglung wie den geforderten Feuerwehrführerschein hält sie jedoch nichts: „Unsere Aufgabe ist es, die wichtige ehrenamtliche Tätigkeit unserer Feuerwehren zu unterstützen, aber auch diese bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zu schützen. Dies geschieht aber nicht, wenn wir junge Feuerwehrleute, die die Ausbildung zu einem PKW-Führerschein haben, ausnahmsweise im Einsatz mit Blaulicht und unter Stressbedingungen einen 7,5-Tonner steuern lässt. Jemand, der ein Einsatzfahrzeug sicher im Einsatz bewegt, sollte auch entsprechend ausgebildet sein“, so Renate Schmidt.

SPD-Landtagskandidatin Alexandra Hiersemann fügte hinzu: „Das muss uns unsere Feuerwehr wert sein. Das Land ist der oberste Dienstherr der Feuerwehren und Rettungskräfte. Bayern muss daher sicherstellen, dass seine Rettungskräfte die entsprechenden Führerscheine machen können. Wir brauchen künftig einen Haushaltsposten, mit dem der C1-Führerschein für Rettungskräfte vom Land bezuschusst ist. Dann können sich die Feuerwehrleute für die Fahrzeuge ausbilden lassen, die sie später sicher steuern müssen. Diesen Führerschein können sie dann auch – im Gegensatz zu einem einfachen Feuerwehrführerschein – beruflich oder im Privatleben nutzen.“

 

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Monika Bentz

 

Christian Pech Landratskandidat