SPD Kalchreuth

Fulminanter Erfolg für Alexandra Hiersemann

Landespolitik


Rosi Schmitt und Alexandra Hiersemann

Rosi Schmitt tritt für den Bezirkstag an.

Mit 100% wurde die Marloffsteiner Rechtsanwältin Alexandra Hiersemann als Landtagskandidatin für den Stimmkreis Erlangen-Höchstadt gewählt.

Für den Bezirkstag wird Rosi Schmitt aus Hemhofen antreten, die sich in der Wahl knapp gegen Günter Schulz aus Höchstadt durchsetzen konnte.

In Ihrer Bewerbungsrede lobte Alexandra Hiersemann die Wirtschaftsstärke der Landkreises Erlangen-Höchstadt und verprach: „Diese positive Entwicklung ist auch auf die konsequente Wirtschaftsförderung im Landkreis zurückzuführen. Auch hier will ich auf Landesebene mithelfen, dass unser Landkreis von Vestenbergsgreuth bis Eckental an vorderer Stelle bleibt.“ Einen Schwerpunkt legte die … jährige Alexandra Hiersemann aber in der Bildungspolitik. Das Kind der Professorin habe in Bayern beste Chancen, eine akademische Ausbildung einzuschlagen, das Kind des Mitarbeiters der Müllabfuhr habe diese Chancen nicht! Chancenungleichheit werde in Bayern demnach vererbt. „Meine Eltern waren keine Akademiker, in meiner Familie gehörte ich zur ersten Generation, die studierte – nach dem derzeitigen Bild in Bayern, wäre mir das hier und heute nicht gelungen! So ist das hier in Bayern – und genauso eindeutig ist hier unser Auftrag, unsere politische Aufgabe, vehement gegen diese Entwicklung zu kämpfen – im Interesse der Kinder und Eltern und im Interesse einer gerechten und menschlichen Gesellschaft auch in der Zukunft“, forderte Hiersemann.

Um eine Bezirkstagskandidatur bewarben sich gleich zwei Bewerber. Während Rosi Schmitt ihren politischen Schwerpunkte bei „vernünftigen und gerechten Lösungen in der Sozialpolitik sowie der Förderung der Kultur auf dem Lande setzen möchte“ war für Günter Schulz die präventive Jugendarbeit ein besonderes Anliegen.

Als Stimmkreiskandidatin wurde die 47 jährige Altenpflegerin, Rosi Schmitt, mit 26 Stimmen gewählt. Der Polizist und 2. Bürgermeister aus Höchstadt, Günter Schulz bekam 24 Stimmen.

Rosi Schmitt verprach zum Ende ihrer Nominierungsrede: „Der Bezirk ist ein großer Acker, der bepflügt sein will, damit er auch in Zukunft Früchte trägt. Weil ich am Gestaltungsprozess „Zukunft“ mitwirken will, weil ich mich durch meine bisherige Arbeit auch für die politischen Aufgaben des Bezirks für geeignet halte, weil ich mithelfen will, dass Mittelfranken – und damit auch der Landkreis ERH – ein menschliches Gesicht behält und erhält, deswegen möchte ich für die SPD in den Ring um ein Bezirkstagsmandat steigen.“

 

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Monika Bentz

 

Christian Pech Landratskandidat