SPD Kalchreuth

SPD-Kreispolitiker zum Rücktritt von Franz Müntefering

Bundespolitik


Franz Müntefering mit Eberhard Irlinger und Renate Schmidt

Fritz Müller, Kreisvorsitzender: „Mit Franz Müntefering verlieren wir jemanden, der eine starke Position in der Regierungskoalition hatte. Der aber auch in einer schwierigen Koalition Kompromisse suchte und deshalb sozialdemokratische Inhalte nicht nur einbringen sondern auch durchsetzen konnte. Er war der bisherige Garant für sozialdemokratische Politikinhalte in der Bundesregierung. Ich hoffe und glaube, dass Kurt Beck diese Position im großen und ganzen so weiter führen wird – sofern er die Nachfolge von Franz Müntefering antritt. Er wird dabei sicherlich noch entschiedener sozialdemokratische Positionen und Profil in die Regierungskoalition einbringen ohne dabei die Reformen, welche ja bereits unter Rot-Grün initiiert wurden, zu gefährden. Franz Müntefering wünsche ich viel Kraft im Kampf um die Gesundheit seiner Frau.“

Alexandra Hiersemann, Landtagskandidatin hat höchstes Verständnis für Franz Müntefering. In einer solch problematischen privaten Situation ist es klar, dass die Familie und vor allem Franz Münteferings Frau Ankepetra seine ganze Aufmerksamkeit benötigt.

Jörg Bubel, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion: „Franz Münteferings Rücktritt ist ein Verlust für diese Bundesregierung. Er ist ein gradliniger Politiker, der auch den Mut hatte für unpopuläre Maßnahmen einzutreten. Sein Einsatz galt immer den Menschen. Seine persönlichen Rücktrittsgründe sind zu achten und zu respektieren. Die SPD wird auch mit dem Nachfolger Olaf Scholz eine wirkungsvolle Arbeits- und Sozialpolitik, die auch die Neoliberalen in der CDU/CSU in ihre Schranken weist, durchsetzen.“

Christian Pech, Pressesprecher der SPD-Erlangen-Höchstadt: „Ich finde es sehr bedauerlich, dass ein so erfolgreicher Minister wie Franz Müntefering sich aus privaten Gründen aus der Politik zurückziehen muss. Ich hätte mir als Nachfolger von Franz Müntefering Kurt Beck gewünscht. Es wäre seine große Chance gewesen, sich für die Kanzlerkandidatur zu profilieren. Damit hätte er Fuß in der Berliner Politik fassen können. Er hat in Rheinland-Pfalz bewiesen, dass man Dinge umsetzen kann wenn man es nur will – so zum Beispiel die kostenlosen Kindergartenplätze.“

 

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Monika Bentz

 

Christian Pech Landratskandidat