SPD Kalchreuth

20.06.2012 in Familie von Archiv - SPD ERH

Sorgen der Kinderbetreuungseinrichtungen und der Träger ernst nehmen!

 

"Frau Haderthauer muss bei der anstehenden Novellierung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) die Sorgen der  Kinderbetreuungseinrichtungen und der Träger endlich ernst nehmen!"
Das forderten die SPDLandtagsabgeordneten Angelika Weikert und Stefan Schuster bei einem Fachgespräch in Erlangen im Schulterschluss mit den Trägern der Kinderbetreuungseinrichtungen aus Erlangen und Erlangen Höchstadt. Gestern war bereits die erste Lesung des BayKiBiG im Bayerischen Landtag.

 

 

25.04.2012 in Familie von Archiv - SPD ERH

Betreuungsgeld setzt falsche Prioritäten

 

Bayern hat einen enormen Nachholbedarf bei Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Bundesweit liegt der Freistaat mit 5,9 Prozent an letzter Stelle in der Ganztagsbetreuung - der Bundesdurchschnitt beträgt 12,9 Prozent (aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes). Ab 2013 hat jedes Kind unter drei Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz. Der Deutsche Städtetag geht in größeren Städten von einem tatsächlichen Bedarf von 50 Prozent aus. Dieser Bedarf ist bei weitem noch nicht gedeckt. Dies bedeutet: Land und Bund müssen schnell und massiv in den Ausbau der Kindertagesstätten investieren. Das Betreuungsgeld, wie es die CSU anstrebt, wäre also eine krasse Fehlsteuerung von Finanzmitteln.

Wenn Familien wirkliche Wahlfreiheit haben sollen, dann muss das Betreuungsgeld gestoppt und die dafür vorgesehenen Gelder in die frühkindliche Erziehung investiert werden ? in erster Linie zum Wohle der Entwicklung unserer Kinder. Bildung von Anfang an ist der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit in unserer Gesellschaft. Deshalb: Unterzeichnen Sie jetzt die Petition der BayernSPD für mehr Kinderbetreuung und gegen das Betreuungsgeld.

 Petition unterzeichnen!

 

 

30.06.2008 in Familie von Archiv - SPD ERH

An niedrigen Geburtenraten sind nicht nur die Frauen schuld.

 

Deutschland hat ein Nachwuchsproblem. Das verraten einem nicht nur die nackten Fakten und Zahlen, hierbei reicht ein flüchtiger Blick auf die Rentendebatte oder andere Bereiche in denen sich ein Generationenkonflikt auftun könnte.
Deutschland wird immer älter und die Forderung nach einer familien- und kinderfreundlicheren Politik stellt sicher keinen Anfront gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern dar, die gerne mit dem etwas lieblosen Begriff „die Alten“ klassifiziert werden.
Das Problem niedriger Geburtenraten ist im Übrigen kein Problem der Frauen, wie immer wieder gerne behauptet wird. So leicht fällt die Schuldzuweisung nicht, auch wenn das einige Meinungsmacher gerne so propagieren wollen.
Es klingt sensationell und für einige vielleicht sehr überraschend, aber ich darf Ihnen verraten, Männer haben auch nicht mehr Kinder als Frauen.
Im Gegenteil: Ihre Kinderlosigkeit ist sogar noch etwas höher als die der Frauen.
Der Kinderwunsch ist im letzten Jahrzehnt von einstmals 2,2 Kindern auf 1,5 Kinder zurückgegangen. Frauen wünschen sich im Schnitt 1,7, Männer dagegen nur 1,3 Kinder.
Wenn man so will, wird der Kinderwunsch von Männern in Deutschland erfüllt. Der von Frauen zu einem Viertel nicht.
Der von Frauen am häufigsten genannte Grund warum sie kinderlos sind, heißt „Ich habe keinen Partner gefunden, der bereit war mit mir ein Kind zu bekommen.“

 

18.05.2008 in Familie von Archiv - SPD ERH

Kinderrechte ins Grundgesetz!

 

MdB Renate Schmidt zum Thema Kinderrechte ins Grundgesetz:

Dass Kinder unsere Zukunft sind und unser Land kinderfreundlicher werden sollte, darüber herrscht über die Parteigrenzen hinweg Einigkeit. Doch nur die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben sich von Anfang an für die Verankerung von Kinderrechten in das Grundgesetz eingesetzt.
Gefällige Lippenbekenntnisse sind noch keine zukunftsorientierte Politik. Wo andere nur reden, wollen wir handeln - im Sinne unserer Kinder. Und das hat zahlreiche gute Gründe! Grundrechte sind keine Symbolpolitik Die Verankerung von Grundrechten in der Verfassung ist gut und notwendig. Sie führt langfristig zu einem Wandel der Gesetzgebung und damit zu einer konkreten Verbesserung der Lebenssituation von Kindern in Deutschland.
Gerade aus konservativen Kreisen ist aber oft von reiner Symbolpolitik die Rede, als sei das Grundgesetz ein Stück Wohl-Fühl-Prosa, ohne konkrete gesellschaftliche und rechtliche Auswirkungen. Gleiches hätte man auch über die Aufnahme der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Verfassung sagen können.

 

Monika Bentz

 

Christian Pech Landratskandidat