SPD Kalchreuth

06.09.2008 in Senioren von Archiv - SPD ERH

Erklärung der Bundesseniorenministerin a.D. und Schirmherrin der Deutschen Alzheimergesellschaft, Renate Schmidt

 

Die anhaltende, überwiegend negative und falsche Diskussion über den begrüßenswerten Vorschlag der Bundesagentur für Arbeit, Langzeitarbeitslosen eine Berufsperspektive als Pflegeassistenten zu verschaffen und die allseitigen Pawlowschen Reflexe darauf, erfordern eine Klarstellung:

 

06.09.2008 in Senioren von Archiv - SPD ERH

Betreuung demenzkranker Menschen durch Fortbildung Langzeitarbeitsloser zu Pflegeassistenten

 

Rosi Schmitt, Altenpflegerin, Altentherapeutin und Bezirkstagskandidatin der SPD ERH zum Thema Betreuung durch Langzeitarbeitslose:

"Ich halte es grundsätzlich für einen wirklichen Fortschritt, dass die Bundesregierung die Bedeutung der Demenzproblematik erkannt hat und mit dem Pflegeleistungsergänzungs-gesetz darauf reagiert.

Wenn nun schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose zu Pflegeassistenten mit der Aufgabe der Betreuung von demenzkranken Menschen fortgebildet werden sollen, ergeben sich verschiedene Fragen. Sollen die Pflegeassistenten Betreuung in der Gruppenarbeit leisten?
Wenn ja, reichen dazu 100 Stunden Schulung plus 60 Stunden Praxis bei weitem nicht aus. Denn die Demenz ist sehr komplex, sie erfordert ein sehr differenziertes Umgehen mit dem Demenzerkrankten. Die Demenz hat viele Gesichter: Sie verläuft in verschiedenen Phasen, die jeder Demenzkranke anders erlebt. Dazu kommen erschwerend noch andere Krankheiten wie Depression, Aggression, Wahnvorstellungen, Ängste etc. Fundiertes Wissen, vor allem in der Gerontopsychiatrie, ist folglich dazu nötig. Wer interessiert ist und sich dieses Wissen aneignen will, kann das tun, auch wenn er/sie älter und/oder längere Zeit ohne Arbeit ist – dazu braucht er/sie eine gerontopsychiatrische Fortbildung.

 

06.08.2008 in Senioren von Archiv - SPD ERH

SPD-Podium zum Thema „Armut im Alter“

 

ADELSDORF – Die Frage der Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums ist neu zu stellen. Nur so lässt sich bestehende Armut abbauen und künftige Armut verhindern. Darüber waren sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion des SPD-Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt am Ende mit dem Großteil der Zuhörer einig. Thema des Abends im Landhotel Die Kronen war die „Armut im Alter“.

 

28.07.2007 in Senioren von Archiv - SPD ERH

Die Würde des Menschen darf nicht vom Alter abhängig sein.

 

„Der berühmteste Pfleger im Land?“, fragte Claus Fussek, renommierter Kritiker des Pflegesystems, in den brechend vollen Saal der Veranstaltung des SPD-Kreisverbandes zum Thema Altersdiskriminierung. Und antwortete gleich selbst: „Natürlich der von Eisbärnachwuchs Knut“. Die Diskussion in der Mörsbergei bestätigte seine These, dass Altersdiskriminierung kein Thema in der Gesellschaft ist.

 

19.11.2006 in Senioren von Archiv - SPD ERH

Wohnen im Alter – generationenübergreifend

 

Wohnen im Alter – generationenübergreifend“ hieß das Thema des 3. „Runden Tisches Seniorenpolitk“ , den der SPD-Kreisverband ERH gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Uttenreuth, am Donnerstag, 30. November , um 19 Uhr im Esperhaus, Esperstr. 20, Uttenreuth veranstaltet hatte.
Zwei neue Wohnformen, die sich durch Selbstbestimmung und Selbstorganisation auszeichnen, wurden an diesem Abend vorgestellt. Die seit einigen Jahren bestehenden Wohngemeinschaften „Oldies Leben Gemeinsam Aktiv“ (OLGA) und die „Freie Initiative Der Alleinerziehenden“ (FRIDA) beide in Nürnberg, wurden von Dorothea Hoffmeister von OLGA und und Mischka Heinz von FRIDA in einem Vortrag vorgestellt.

Bei OLGA leben elf Frauen zwischen 58 und 75 Jahren zusammen in einer Wohngemeinschaft und unterstützen sich gegenseitig. Jede Frau hat eine eigene seniorengerechte Wohnung. Daneben gibt es Gemeinschaftseinrichtungen.

 

04.04.2006 in Senioren von Archiv - SPD ERH

"In ein Heim - nie. Bis zum letzten Atemzug bleibe ich daheim."

 
Rosi Schmitt

Glück hat der, der das von sich sagen kann. Die Realität schaut oft anders aus. Rund eine Million Menschen in Deutschland leiden an einer mäßigen bis schweren Demenz – und landen zumeist in Heimen. Alternative Wohnformen für demente Menschen wollte die Kreis-SPD aufzeigen – und lockte damit 50 bis 60 Interessierte ins Gasthaus Scheubel.
Dazu hatten die Sozialdemokraten unter Federführung von stellvertretender Kreisvorsitzender Rosi Schmitt eine Riege von Fachleuten eingeladen, die das Problem der Demenz aus unterschiedlichen Blickwinkeln überzeugend darstellten: Mia Schunk, Psycho-Gerontologin und Mitglied der Alzheimer-Gesellschaft, Heiner Dehner, Psychologe und Projektleiter der betreuten Wohngruppe in Obersteinbach, und Horst Krömker, Psychiater und SPD-Bezirksrat.

 

Monika Bentz

 

Christian Pech Landratskandidat